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Stena Germanica sticht ab sofort mit Methanol in See

Stena Germanica sticht ab sofort mit Methanol in See

(Mynewsdesk) Stena Line: Nachhaltigkeit auf See

Stena Germanica sticht ab sofort mit Methanol in See

Kiel, 27. März 2015 – Nachhaltiger Seeverkehr erfordert neue, langfristige Lösungen in der Kraftstoffversorgung. Die schwedische Reederei Stena Line setzt auf den umweltfreundlichen Kraftstoff Methanol: Ab sofort ist die weltweit erste mit Methanol betriebene RoPax-Fähre im Einsatz.

Gestern nahm die Stena Germanica, die täglich auf der Route Kiel – Göteborg verkehrt, nach einigen Monaten Werftzeit wieder ihren Betrieb auf – von nun an mit Methanol-Antrieb. Stena Line ist damit weltweit die erste Reederei, die den umweltverträglichen Kraftstoff als Hauptbrennstoff einsetzt. Stena Line CEO Carl-Johan Hagman kommentiert: „Wir sind begeistert von den zahlreichen Möglichkeiten, die uns Methanol bietet – der Kraftstoff hat das Potenzial, der Schiffsbrennstoff der Zukunft zu werden. Wir wollen Veränderungen und Entwicklungen in der Schifffahrt erzielen. Mit der Umrüstung der Stena Germanica nehmen wir einen positiven Einfluss auf die Umwelt und beschreiten damit neue, innovative Wege innerhalb der Branche.“

Methanol ist eine farblose Flüssigkeit und kann aus Naturgas, Kohle, Biomasse oder CO2 hergestellt werden. Verglichen mit anderen Treibstoffen verringert sich durch den Einsatz von Methanol der Ausstoß von Schwefel um 99 Prozent, von Stickstoff um 60 Prozent, von Rußpartikeln um 95 Prozent und von Kohlendioxid um 25 Prozent. Methanol ist zudem biologisch abbaubar und ein kosteneffektiver Brennstoff.

Die Umrüstung der Motoren und des Treibstoffsystems der Stena Germanica wurde von Ende Januar bis Ende März in Gdansk auf der Remontova-Werft von Stena Teknik in Kooperation mit dem Motorenhersteller Wärtsilä durchgeführt. Nach dem Umbau ist Methanol die primäre Antriebsquelle, als Unterstützung besteht aber auch die Möglichkeit, auf Marinediesel umzuschalten – diese Technologie wird als „Dual Fuel“ bezeichnet. Die Gesamtkosten des von der EU-Initiative „Motorways of the Seas“ geförderten Umbaus beliefen sich auf rund 22 Millionen Euro. Für den Einsatz der innovativen Technologie auf der Stena Germanica und den Fortschritt, den sie für die Meeresumwelt bringt, wurde Stena Line vor Kurzem auf der Green Ship Technology Conference (GST) in Kopenhagen mit der Auszeichnung „Ship-owner of the year“ („Reederei des Jahres“) prämiert.

„Stena Line steuert einen nachhaltigen und besonders umweltfreundlichen Kurs. Wir sind stolz, dass die Route Kiel – Göteborg ausgewählt wurde und wir Teil dieses herausragenden Pilotprojektes sind“, freut sich Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG. Seit 2005 arbeitet Stena Line daran, ihren Einfluss auf die Umwelt durch ein Energiesparprogramm zu reduzieren. Bisher ist es der Reederei bereits gelungen, den Energieverbrauch der Fährschiffe um durchschnittlich 2,5 Prozent pro Jahr zu verringern.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Stena Line Scandinavia AB .

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Über Stena Line

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2013 transportierte die Flotte etwa 14,6 Millionen Passagiere, 3 Millionen Autos und 2 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee  zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 39 Schiffen, die Ziele auf 23 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.  Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie  Stena Line in Kiel als Betriebsstätte der Stena Line Scandinavia AB, Göteborg. www.StenaLine.de

Kontakt

Mascha Günther
Schwedenkai 1
24103 Kiel
+ 49 (0)40 36 98 63 12
stenaline@m-pr.de
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